Biodiversität klingt nach Fachkonferenz, Studien oder Strategiepapier. Nach etwas, das in einer Fachdebatte ausdiskutiert wird, weit weg vom eigenen Arbeitsalltag. Dabei beginnt Veränderung oft genau dort, wo man sie am wenigsten erwartet: auf einem Werksgelände in Mannheim. Mit einem Bagger.
Beim Biodiversitätstag der Daimler Truck AG in Mannheim haben wir gemeinsam mit dem Umweltschutzteam des Unternehmens eine versiegelte Fläche geöffnet und bepflanzt. Unser Gründer Eckart von Hirschhausen war dabei, nicht nur als Redner sondern auch zum Anpacken.
Warum versiegelte Flächen ein Gesundheitsthema sind
Beton und Asphalt sind nicht nur optisch trist. Sie verschärfen Hitzewellen, weil sie Wärme speichern, statt zu kühlen. Sie verhindern, dass Regenwasser versickern kann, und das hat fatale Folgen bei Starkregen. Und sie vernichten Lebensräume für Pflanzen und Insekten, die wir für funktionierende Ökosysteme dringend brauchen.
Jeder entsiegelte Quadratmeter dreht das um. Er kühlt. Er speichert. Er gibt Raum an Pflanzen, Insekten und letztlich an uns zurück.
Planetare Gesundheit für Werksarbeiter:innen
In seinem Vortrag vor den Mitarbeiter:innen der Daimler Truck AG sprach Eckart von Hirschhausen darüber, warum Klima-, Arten- und Gesundheitskrise keine getrennten Probleme sind. Denn: Gesundheit beginnt nicht mit Tabletten, einer Operation oder einem MRT. Gesundheit beginnt viel früher: mit der Luft, die wir atmen, dem Wasser zum Trinken, Pflanzen zum Essen, erträglichen Temperaturen und einem friedlichen Miteinander.
Wir erleben längst, dass die wahren Grundlagen unseres Wohlstands nicht nur in Quartalszahlen liegen, sondern in einem funktionierenden Ökosystem. Von intakter Natur hängt die Mehrzahl der menschlichen Wirtschaftsleistungen ab.
Was das mit #EchteLeistungsträger zu tun hat
Genau das ist der Kern unserer Kampagne: sichtbar zu machen, was unsere Gesellschaft und Wirtschaft tatsächlich am Leben hält. Nicht die großen Schlagzeilen, sondern die stillen Leistungsträgern wie Ameise, Biene oder Eibe. Ihnen verdanken wir so grundlegende Dinge wie unsere Lebensmittel, Medikamente und sauberes Wasser. Natur ist kein Luxus, sie ist unbezahlbare Infrastruktur und unser aller Lebensgrundlage.
