Ein Baum ist ein besonderes Lebewesen. Doch in unserem Wirtschaftssystem wird er oft erst dann wertvoll, wenn wir ihn in Bretter schneiden. Seit 1990 ist eine Fläche an Tropenwald verloren gegangen, die größer ist als ganz Indien. Jedes Jahr kommen über 10 Millionen Hektar hinzu – etwa für Straßen- und Wohnungsbau oder für den Anbau von Tierfutter.
Was ist ein Baum wert, wenn er wachsen darf?
Dieser Frage geht unser Stiftungsgründer Eckart von Hirschhausen gemeinsam mit der IUCN (International Union for Conservation of Nature) auf den Grund. Der Film „Gesunde Wälder, gesunde Menschen“ zeigt, warum Schutz und Wiederaufbau intakter Waldlandschaften – im Sinne der Forest Landscape Restoration – so dringend sind.
In Brasilien besucht Eckart von Hirschhausen Agroforst- und Wiederaufforstungsprojekte, die unterschiedliche Landnutzungsinteressen in Einklang bringen: Sie schützen den Wald, sichern gleichzeitig den Anbau von Grundnahrungsmitteln und schaffen Arbeitsplätze für die Menschen vor Ort.
Er spricht mit Expert:innen wie Jochen Flasbarth (BMUKN), Paloma Pressato (World Resources Insitute), Chetan Kumar und Anique Hillbrand (beide IUCN) über Artenreichtum, Wiederaufforstung, gemeinsame Ziele und Hoffnung.
Der Wald als Lösung
Waldbrände und Hitze, Monokulturen statt Artenreichtum, tödliche Dürre und Wasserknappheit – für alle drei Probleme gibt es eine natürliche Lösung. Wälder kühlen, sie sind die Lunge der Erde und ihre Klimaanlage. Sie sichern den Artenreichtum und den Wasserkreislauf und speichern Kohlenstoff. Der Film zeigt, wie das konkret gelingen kann.
