Wie wir uns nachhaltiger ernähren können

Wie hängen Umweltveränderungen mit unserer Gesundheit zusammen? Um diese und weitere Fragen ging es am 2. Februar bei der digitalen Diskussion „Planetare Gesundheit: Worüber wir jetzt reden müssen – Dialog zum Impulspapier des WBGU“. GEGM war dabei.

WBGU ist der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen. Er wurde 1992 als unabhängiges wissenschaftliches Beratergremium eingerichtet. In Gutachten analysiert der WBGU regelmäßig globale Umwelt- und Entwicklungsprobleme und gibt der Bundesregierung Handlungsempfehlungen für die globale Nachhaltigkeitspolitik. Aktuell arbeitet man erstmals zu den Zusammenhängen von globalen Umweltveränderungen mit Gesundheit und leitet drei Thesen ab, die wir als GEGM nur unterstützen können:

  1. Unsere Lebensweise macht krank und zerstört den Planeten.
  2. Gesunde Menschen gibt es nur auf einem gesunden Planeten.
  3. Wir müssen eine zivilisatorische Wende für planetare Gesundheit einleiten.

Gesunde Menschen als Teil einer gesunden Erde

Als erster Schritt zu einem für 2023 geplanten Gutachten zu „Gesundheit und globale Nachhaltigkeit“ hat der WBGU kürzlich ein Impulspapier „Planetare Gesundheit – Worüber wir jetzt reden müssen“ veröffentlicht. Am 2. Februar 2022 fand die öffentliche Vorstellung und Diskussion dieses Impulspapiers als Teil eines Dialogprozesses statt. Unsere Geschäftsführerin Kerstin Blum konnte für die Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen gemeinsam mit anderen Expert:innen einen Impuls zur weiteren Ausgestaltung des Gutachtens geben.

Im Panel diskutierten

  • Prof. Dr. Dr. med. Sabine Gabrysch, WBGU, Charité – Universitätsmedizin Berlin und Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
  • Dr. Catharina Boehme, Weltgesundheitsorganisation (WHO), Genf
  • Prof. Dr. Aletta Bonn, UFZ Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), Leipzig,
  • moderiert von Maike Voss, Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG)

Für Veränderungen müssen wir verstehen, was auf dem Spiel steht

Aus Sicht von GEGM ist das Impulspapier zur Planetaren Gesundheit ein exzellenter Überblick dazu, in welchen Handlungsfeldern Veränderung für gesunde Menschen auf einem gesunden Planeten politisch vorangetrieben werden muss. Als Stiftung sprechen wir uns dafür aus, diese Zusammenhänge auch zum zentralen Element in der Politikvermittlung zu machen.

In den kommenden Jahren wird die Politik umfangreiche Veränderungen durchsetzen müssen. Um hierfür breite Zustimmung in der Bevölkerung zu bekommen, braucht es eine nachvollziehbare und überzeugende politische Kommunikation. Damit Menschen bereit sind, Veränderung zu akzeptieren und mitzumachen, müssen sie verstehen, was auf dem Spiel steht und welche positiven Zukunftsbilder am Ende des Weges stehen. Die planetare Gesundheit – oder einfacher: „Gesunde Erde – Gesunde Menschen“ –  vermittelt lebensnah und verständlich, was getan werden muss. Denn wie unser Gründer Eckart von Hirschhausen es ausdrückt: „Mensch Erde, wir könnten es schöner haben – und gesünder“.

Hier geht’s zum Stream der digitalen Diskussion:

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Foto: Freepik