Überall auf der Welt setzen sich Menschen und Organisationen FÜR das Wohlergehen von Menschen, Natur und Tieren ein. Mit der Kampagne #dafür haben wir über sieben Wochen ihre positiven Botschaften gesammelt und im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft an G7-Entscheidungsträger:innen übermittelt. Bei unserer großen Abschlussveranstaltung haben wir alle Beteiligten der Kampagne eingeladen, um über Maßnahmen zum Schutz eines gesunden Planeten und gesunden Menschen zu diskutieren.

Warum ist Austausch und Zusammenarbeit so wichtig? Wir leben in einer Zeit permanenter Krisen: Kriege und Konflikte, Extremwetterereignnisse und Klimakatastrophe, Energiekrise und Inflation. Große Herausforderungen brauchen weitreichende Lösungsansätze. Wir müssen allesamt über unseren Tellerrand blicken und Silos überwinden, egal ob im Klima-, Umwelt-, Natur-, Tier- oder Gesundheitsschutz. Und die Politik muss endlich verstehen, dass die Zeit der Ressortszuständigkeiten und Einzelmaßnahmen vorbei ist.

„Ich bin dafür, Gesundheitssysteme zu stärken, wo Klimakrise und Pandemie am schlimmsten sind.“ – Kerstin Blum, GEGM-Geschäftsführerin

Wir sind dafür! Wofür bist du?

Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig zu zeigen, wofür es sich einzustehen lohnt: Mehr Umwelt-, Klima und Gesundheitsschutz weltweit. Gesicherte Rechte, Freiheit und Sicherheit für alle – auch die zukünftigen Generationen. Mehr Mut zu gesellschaftlicher Teilhabe. Die Liste ist lang. Es gibt viel zu tun und viele, die etwas bewegen wollen. Das wollten wir mit #dafür zeigen. Gemeinsam mit vielen Partner:innen fordern wir mutiges Handeln von der Politik, denn Deutschland spielt 2022 mit dem G7-Vorsitz eine besonders wichtige Rolle auf der internationalen Bühne. Alle Infos, Botschaften und Forderung findet ihr auf unserer Website: www.wir-sind-dafuer.de

Eckart von Hirschausen und Kerstin Blum moderieren die Abschlussveranstaltung von #dafür

Wie sieht die Bundesregierung die deutsche G7-Präsidentschaft?

Bei unserer Abschlussveranstaltung der #dafür-Kampagne waren mehr als 60 Teilnehmende aus der Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik anwesend. Es gab zu Beginn einige Impulsvorträge, um die Grundlage für die anschließende Diskussion zu schaffen. Einige einleitende Worte kamen von unserem Gründer Eckart von Hirschhausen und unserer Geschäftsführerin Kerstin Blum. Worum es der Bundesregierung bei der G7-Präsidentschaft ging und was die inhaltlichen Schwerpunkte waren, stellte Elisabeth Schulte aus dem Bundeskanzleramt vor.

Elisabeth Schulte gibt einen Impulsvortrag über die deutsche G7-Präsidentschaft.

Direkt im Anschluss gab es zwei Einordnungen zum G7-Gipfel von ziviligesellschaftlichen Akteuren. Die Gründerin und Geschäftsführerin der Global Perspectives Initiative, Ingrid Hamm, berichtet über die gemischten Ergebnisse des G7-Gipfels im Bereich globale Gesundheit. Der politische Leiter in Berlin für Germanwatch, Lutz Weischer, betonte ebenfalls, dass der G7-Gipfel beim internationalen Klimaschutz hinter den Möglichkeiten zurückgeblieben ist, insbesondere beim Ausstieg aus fossilen Energien. Jedoch war er hoffnungsvoll, dass der Klimaclub großes Potential hat, wenn er wirklich inklusiv gestaltet wird. In der anschließenden Diskussion lag der Fokus auf  einen intensiven Austausch von Ideen und Lösungsvorschläge für besseren und integrierten Schutz der Gesundheit von Menschen, Tieren und Ökosystemen, die im Rahmen der #dafür-Kampagne gesammelt wurden.

Ingrid Hamm berichtet über die G7-Ergebnisse zum Thema Globale Gesundheit

Für uns von GEGM war die Veranstaltung ungemein aufschlussreich. Denn obwohl die Ergebnisse des G7-Gipfels in vielen Bereichen hinter den Erwartungen zurückblieb, ist die persönliche und direkte Interaktion mit politischen Entscheidungsträger:innen entscheidend, um offen über die notwendige Maßnahmen zu sprechen. Denn nur mit den richtige politischen Rahmenbedingungen können wir eine nachhaltige Transformation der Gesellschaft vollziehen.

Lutz Weischer spricht über internationale Klimapolitik

Schau dir hier unser Kampagnenvideo an:

Challenge: Von welchen Menschen mit mehr Wirkungshoheit als Sie selbst sind Sie umgeben – und wie können Sie diese Menschen dazu bewegen, ihre Reichweite im Rahmen der Klimakrise zu nutzen?