Fernanda Wolff Metternich, Referentin für Nachhaltigkeit und Kooperationen, stellt beim „Sinsheimer Klima-Dialog“ die Lösungsansätze der Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen vor.

Am 8. Februar 2022 luden „Foundations 20“ (F20), die Klimastiftung für Bürger Sinsheim und die Robert Bosch Stiftung, zur virtuellen Veranstaltung „Stiftungen wollen Teil der Lösung sein“ . Schwerpunkte des Klimastrategie-Gesprächs waren Impulse und Diskussionen zum Stiftungs-Potential, sich im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft in Klimaschutz und Nachhaltigkeit einzubringen.

„Just Transition“ – Gesundheitswesen und Wissensvermittlung als Ansätze der Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen

Neben weiteren ausgewählten Stiftungsvertreter:Innen, stellte Fernanda Wolff Metternich, Referentin für Nachhaltigkeit und Kooperation, die Arbeitsansätze der Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen vor und betonte, dass der Gesundheitsaspekt in der Klimakommunikation stärker hervorgehoben werden sollte, vor allem hinsichtlich der globalen Gesundheit. Den Schwerpunkt legte Fernanda Wolff Metternich auf die wichtige Rolle und Bildung der Awareness der Klimakrisengefahr im Gesundheitswesen und die Ausarbeitung unserer öffentlichkeitswirksamen Kampagnen.

„Das Wichtigste was ein:e Einzelne:r tun kann, ist kein:e Einzelne:r mehr zu bleiben“.

Fernanda Wolff Metternich, Referentin für Nachhaltigkeit unserer Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen

Impulse aus Wissenschaft & Politik

Neben der Vertiefung der Lösungsdebatte innerhalb der deutschen Stiftungslandschaft, stand der Austausch mit der Wissenschaft und mit Vertreter:innen der Bundesregierung auf der Agenda. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Indonesien diskutiert, insbesondere vor dem Hintergrund der G20-Präsidentschaft Indonesiens und G7-Präsidentschaft Deutschlands im Jahr 2022.

Stimmen aus Wissenschaft und Politik beim Sinsheimer Klima-Dialog:

– Prof. Dr. Maja Göpel, Transformationsforscherin: Im Umgang mit der Corona-Pandemie, aber auch mit der Klimakrise in ihrer Gesamtheit, sprach sie sich für ein mutigeres Voranschreiten und die Fortsetzung der sektorübergreifenden Zusammenarbeit aus. Hier sei die gesamte Gesellschaft gefordert – auch die Stiftungen.

– Jürgen Zattler, Referatsleiter für Internationale Entwicklungspolitik und Klima im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), plädierte für die Stärkung internationaler Klimapartnerschaften, um das 1,5-Grad-Ziel greifbar zu machen.

– Ilham Habibe, Ko-Vorsitzender der F20 und Leiter der Stiftung Habibi Center in Indonesien, die Bildungsmöglichkeiten für junge Geflüchtete bietet, betonte das Potenzial einer Klima-Allianz zwischen Deutschland und Indonesien. Habibe verwies auf die Bereitschaft zahlreicher indonesischer F20-Partnerstiftungen, aber auch in der Zivilgesellschaft, in Think Tanks und in der Wirtschaft, die Zusammenarbeit zu intensivieren.

– Jörg Kukies (G7- und G20-Sherpa von Bundeskanzler Olaf Scholz) skizzierte die Schwerpunktthemen der deutschen G7-Präsidentschaft und begrüßte die Bereitschaft der F20 auf, sich an der G7 und auch an der G20 zu beteiligen und in einen verstärkten Austausch zu treten.

Den ausführlichen Bericht zum „Sinsheimer Klima-Dialog“ können Sie hier lesen.

Über Foundations20

‚Foundations 20‘ (F20) ist eine internationale Stiftungsplattform, die anlässlich der deutschen G20 Präsidentschaft 2017 gemeinsam mit einer Gruppe von deutschen Stiftungen initiiert. Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen ist seit 2021 Mitglied des Stiftungsnetzwerkes. Das Ziel der Plattform ist, Stiftungen zu ermutigen, durch ihre operative Arbeit, ihre Förderungstätigkeit und ihre Anlageaktivitäten sowie neue transformative Kooperationen die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens und der 2030 Agenda mit den globalen Entwicklungszielen (SDG) voranzutreiben.