Wie wird unser Gesundheitssystem gerechter?

Beim Event „ZEIT für Demokratie“ debattierte unser Gründer Prof. Dr. Eckart von Hirschhausen am 3. November 2022 mit Andreas Sentker, dem Ressortleiter Wissen der ZEIT, und mit Dr. Jens Baas, dem Vorstandsvorsitzenden der Techniker Krankenkasse. Thematisch ging es beim Panel in der Frankfurter Paulskirche um die Frage, wie unser Gesundheitssystem gerechter gestaltet werden kann.

Krisen wie die Corona-Pandemie machen Unterschiede noch größer – das betonte Andreas Sentker zu Beginn des Gesprächs. Umso wichtiger sei es, „dass jeder eine adäquate Therapie bekommt“, so Dr. Jens Baas. Das klinge trivial, werde aber zunehmend schwieriger.

Neben der Problematik, das Gesundheitssystem für alle solidarisch zu gestalten, droht eine weitere Gefahr: die Klimakrise. Diese sei eine „Gesundheitskrise für uns alle“, wie Andreas Sentker feststellte. Darüber aufzuklären, ist eines der erklärten Ziele der Stiftung „Gesunde Erde – Gesunde Menschen“.

Solidarität ist global

„Solidarität ist nicht nur eine Frage von Medizin in Deutschland, einem der reichsten Länder der Erde, sondern sie ist maßgeblich auch global“, so Eckart von Hirschhausen auf dem Panel. „Was die Klimakrise und die Pandemie gemeinsam haben, ist, dass wir endlich verstehen: Global ist auch hier.“ So sei Deutschland maßgeblicher Verursacher der Klimakrise, weil es historisch viel mehr emittiert habe als viele andere Länder. „Wir sind lange verschont worden – jetzt nicht mehr“, fasste Eckart von Hirschhausen die Problematik zusammen. Allein im Sommer 2022 habe es 100.000 Hitzetote in Deutschland gegeben.

Aus dieser Bedrohung könne man sich nicht „rauskaufen“. Vielmehr sei es nötig, diese Gesundheitsgefahr ernster zu nehmen und mit Konzepten wie „Planetary Health“ gegenzusteuern.

Wie ist vor diesem Hintergrund ein solidarisches Gesundheitssystem möglich? Sehen Sie hier den Mitschnitt des gesamten Panels:

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