Stefan Otter

Foto: Stefan Otter für Hirschhausen auf Intensiv

Global ist hier

Die aktuelle Pandemie zeigt, Viren brauchen kein Visum, um weltweit Grenzen zu überschreiten, so wenig wie CO2 Moleküle. Globale Entwicklungen, Erreger und Katastrophen betreffen uns Menschen überall, auch in Deutschland. Die menschliche Gesundheit ist verletzlicher als wir lange gedacht haben. Das beste Gesundheitswesen nutzt nichts, wenn die Lebensgrundlagen gefährdet sind.

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Klimakrise und Globalisierung

Wir haben mittlerweile verstanden, dass Krankheiten keine Ländergrenzen kennen. Genauso ist es einem CO2-Molekül egal, aus welchem Land es kommt und warum und wo es in die Luft gepustet wurde. Das ist der Preis der Globalisierung. Die Globalisierung ist aber auch eine große Chance: Wenn es der Wissenschaft in einem großen, globalen Kraftakt und weniger als einem Jahr gelingt, nicht nur einen, sondern gleich mehrere Corona-Impfstoffe zu entwickeln – könnte das nicht auch für Zoonosen, wie HIV, Malaria und Tuberkulose, möglich sein? Geschweige denn für die größte Gesundheitsbedrohung unserer Zeit: die Klimakrise? Zoonosen, wie die genannten und viele weitere, haben nicht nur häufig ähnliche Ursachen wie die Klimakrise, sondern können auch mit ähnlichen Mitteln bekämpft werden. Warum nicht beides zusammendenken?

Was wir tun können

Wir treten dafür ein, dass Deutschland global mehr Verantwortung für Klima- und Gesundheitsschutz übernimmt. Denn obwohl Corona und die Klimakrise in Deutschland schon heute unsere Gesundheit gefährden (mehr dazu auf unseren Themenseiten), trifft es Länder des globalen Südens als erstes und am stärksten. In diesen Ländern fehlt es meist an finanziellen und technologischen Möglichkeiten, das Gesundheitssystem an die Folgen der Klima- und Corona-Krise anzupassen oder in die langfristige Prävention der Krisen zu investieren. Deutschland kann hier eine Vorreiterrolle einnehmen und aktiv Planetary Health, planetare Gesundheit, fördern.

Foto: Marina Weigl

Was ist überhaupt  „globale Gesundheit“ ?

Und warum setzen wir uns dafür ein?

Social Media Kampagne: Gesundheit ist ansteckend

Mit einer digitalen, edukativen Kampagne begeben wir uns gemeinsam mit  Bloggerin und Podcasterin Masha, Webvideoproduzent und Moderator Robin Blase sowie weiteren bekannten Persönlichkeiten auf eine Reise um die Welt – metaphorisch, nicht mit dem Flugzeug! Das dazugehörige Format heißt „WHAT IF…? In 80 Fragen um die Welt“ und läuft über unseren Instagram Kanal. Wir stellen Fragen, wie die Gesundheit aller Menschen weltweit durch die großen Herausforderungen unserer Zeit beeinflusst werden. Wir wollen Zusammenhänge verstehen und positive Zukunftsvisionen schaffen: Wie kann Klima- und Artenschutz, Bildung und Inklusion, Frauenrechte und Gleichberechtigung zu besserer globaler Gesundheit beitragen?

Diese Reisen bestreiten wir nicht alleine. Auf dem Weg begleiten uns kluge Köpfe und Partner aus der Wissenschaft, Zivilgesellschaft und aus dem Globalen Süden, um uns mit ihrem Wissen bei den Antworten auf unsere Fragen zu unterstützen. Aber auch ganz normale Menschen können ihre Zukunftsvisionen mitteilen. Unser Ziel: wir wollen ergründen, was wir tun können, um Gesundheit für die Menschheit zu gewährleisten, weltweit. Denn #gesundheitistansteckend und global ist hier!

Social Media Kampagne: Auftakt auf Clubhouse und Instagram

Corona bestimmt weiterhin den alltäglichen Diskurs, in den Medien, der Politik und dem Gesprächen mit der Nachbar:in vor der Haustür. Doch die größte Gesundheitsbedrohung des 21. Jahrhunderts wird aktuell zu wenig diskutiert, die Klimakrise und diejenigen, die diese als erste betrifft. Die Klimakrise bringt Gesundheitsgefahren nicht nur für uns in Deutschland und anderen Ländern des globalen Nordens, sondern weltweit für die globale Gesundheit. Aber was ist überhaupt “Globale Gesundheit”? Und in welchen Bereichen sollte Deutschland aktiver werden, damit wir eine gute globale Gesundheit für Mensch und Planet sicherstellen können? Diese und weitere Fragen diskutiert unser Gründer Eckart von Hirschhausen mit Politiker:innen und Influencer:innen.